Künstleratelier Sabine Schäfer, 1992, Foto: Christian Zecha

Im Rahmen der Werkreihe „TopoPhonien“ entstehen Raumklanginstallationen, die auf der ästhetischen und technischen Grundlage des gleichnamigen künstlerischen Entwicklungsvorhabens entworfen und produziert werden. Den Kunstwerken liegt die Idee zugrunde, den Klang, quasi „real“, über einen im Raum etablierten, mehrgliedrigen Lautsprecher-Körper – mittels eines computergesteuerten Raumklangverteilungssystems – zu bewegen. Es entstehen somit durch Klang individualisierte Räume mit begehbaren Raumklangkörpern, Klangskulpturen und konzertanten Raumklanginstallationen.

Sabine Schäfer                   künstlerische Idee, Komposition, Produktion
Sukandar Kartadinata       1990-1999, historische Raumklangsteuerungstechnik (Systemdesign, Bau)
Jannis Lehnert                   Raumklangsteuerungstechnik, seit 2013

 

Video Dokumentationen
Gespräche mit der Künstlerin

INTERVIEW von U.Becker, 1993 INTERVIEW im ZKM, 2011 – Teil 1 INTERVIEW im ZKM, 2011 – Teil 2

1993 Interview durch Ulrike Becker / SWF Baden-Baden (GER) @ Studio der Künstlerin

2011 - HKB Universität der Künste Bern (CH) @ Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) , Teil 1

2011_Hoerbild_part2
Kurzportrait Sabine Schäfer anlässlich der Siemens-Medienkunstpreisverleihung 1993
Interview von Ulrike Becker, Landesschau Baden-Württemberg
Sabine Schäfer im Interview mit Claudia Röck, HKB Hochschule der Künste Bern, 2011
Über das Raumklangkunst-Projekt TopoPhonien und das von der Restauratorin dokumentierte Raumklang-Objekt „Hörbild“
Fortsetzung des Interviews: Sabine Schäfer im Interview mit Claudia Röck im ZKM Karlsruhe.

 

Daten zur Projektentwicklung

✦ 1988/89 Entwicklung des künstlerischen Konzepts / DAAD-Aufenthalt am CCRMA Stanford, USA Cal. und anderen Computermusikzentren.
✦ 1990-92 Entwicklung und Bau der ersten Raumklangsteuerungs-Prototypen am Institut für Musik und Akustik ( IMA) des ZKM, Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, in Kooperation mit der Universität Karlsruhe (TH, jetzt: KIT).
✦ 1992 Bau des 24-kanaligen Raumklangsteuerungssystems Topoph24.
✦ 1991 „TopoPhonien II“, erste 16-kanalige, konzertante Raumklanginstallation.
✦ 1992 „TopoPhonicZones“ erste 16- und 23-kanalige, begehbare Raumklangkörper.
✦ 1994/95 Entwicklung eines tastaturgesteuerten MIDI-Interfaces für die Raumklangsteuerung.
✦ 1999 Bau eines 32-kanaligen voll digitalisierten Raumklangsteuerungssystems.
✦ Seit 2007 sind die Raumklangkompositionen, die im Rahmen der „TopoPhonien“ entstanden, in dem Archiv des ZKM Karlsruhe „Dokumente der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts“ archiviert.
✦ 2021 Entwicklung der Raumklangkunst-Reihe „Bats´n´Insects“ mit Klang-Glas-Objekten (Rosemarie Vollmer, Glaskunst) und 8- bis 24-kanaligen Raumklangkompositionen. 2022, Ankauf der 16-kanaligen Klanginstallation „Bats´n´Insects Version ZKM ǀ Karlsruhe“ für die Sammlung des ZKM.

 


Künstleratelier Sabine Schäfer, Studio TopoPhonien 1992
Foto: Christian Zecha