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Seit 11.09.2020, GREEN CODE, Seasons of Media Arts

Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe

Permanente Garten-Installation mit Audio-Komposition
von Sabine Schäfer, Medienkünstlerin, Komponistin und Ulrich Singer, Landschaftsarchitekt

Präsentiert im Rahmen des Medienkunst-Festivals „Seasons of Media Arts 2020“ mehr…
Ausgewählt durch das ZKM Karlsruhe mehr…

Öffnungszeiten: Mo –So 9 – 18 Uhr

Bildergalerie:

GREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Sabine Schäfer

GREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Sabine SchäferGREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Sabine Schäfer

GREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Sabine Schäfer

GREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Sabine Schäfer

GREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Sabine Schäfer

GREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Sabine Schäfer

GREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Sabine Schäfer

GREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Sabine Schäfer

GREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Eva Kaltenbach

GREEN CODE, Zoo Karlsruhe. Foto: Sabine Schäfer

Einweihung, 17.09.2020

mit den Künstlern, den Vertretern der Stadt Karlsruhe (Susanne Asche, Kulturamtsleiterin, Oberbürgermeister Frank Mentrup) und den Zoodirektoren Matthias Reinschmidt und Clemens Becker, Vorsitzender der Artenschutzstiftung und der Zooarchitektin Eva Kaltenbach (v.l.n.r.)

GREEN CODE, Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe
GREEN CODE Einweihung Zoo Karlsruhe 17.09.2020
Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

 

Die Garten-Installation

Auf erdigem Grund liegt die Metallplatte eines QR-Codes. Rasen ist zwischen den QR-Code-Lücken eingesät. Die Anordnung der Pixel-Quadrate bildet für das menschliche Auge die Form eines Schmetterlings. Dieser steht ikonenhaft für die Welt der Insekten. Aus den QR-Code-Lücken wächst das Gras. Doch je länger die Grashalme wachsen und sich durch die Freiflächen des Codes hindurch drängen, desto unkenntlicher und unleserlicher wird der Code. Irgendwann wird dann das Gras wieder zurückgeschnitten und der Prozess beginnt von vorn.

Man erlebt den magentafarbenen Schmetterlingscode veränderlich, mal ist er zugewachsen, mal klar erkennbar. Die Verbindung von Natur und Kultur scheint uns hier eine zusätzliche Information zu übermitteln. Und zwar die Tatsache, dass sich Hybride, wenn sie lebendige Anteile haben, zugunsten des einen oder anderen Parts verändern! In diesem Fall zugunsten der alle Kultur überdauernden Natur.

Die Audio-Komposition

Über den, auf der nebenstehenden Werktafel abgebildeten, QR-Code gelangt der Besucher per Smartphone/Tablet zur Klangkomposition. Werfen Sie einen „mikroskopischen Blick“ in den Klang-Mikrokosmos von Insektenstimmen!

Die Tierstimmen bilden die Grundlage der kunstvoll gestalteten Klangkompositionen von Sabine Schäfer. Die Kompositionen wechseln regelmäßig!
Das Hören über Kopfhörer wird empfohlen.

GREEN CODE, Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe
GREEN CODE Einweihung Zoo Karlsruhe 17.09.2020
Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

 

 


12.08. – 30.08.2020 Kunst(p)artikel – Kunst im Ausnahmezustand

Installation am Künstlerinnenforum GEDOK Karlsruhe

Medienkunst, Installation, Video

Ina Annette Hünnekens, Astrid Hansen, Birgit Spahlinger,

Sabine Schäfer und Sophia Hünnekens

Ein Projekt des Fachbereichs Fotografie/Medienkunst der GEDOK Karlsruhe

Ort: Markgrafenstr.14, 76131 Karlsruhe

Öffnungszeiten: Präsentation für den Öffentlichen Raum – täglich rund um die Uhr zu sehen!

Vernissage: Di, 11.08.2020, 20 Uhr

Einführung: Dr. Ina Annette Hünnekens, Die Vernissage findet im Freien statt.

Einladungskarte

Plakat

Das Ausstellungsprojekt:

Die GEDOK zeigt sich im kulturellen Ausnahmezustand, d.h. vor allem: Abstand wahren. Der Galerieraum bleibt geschlossen und wird gewissermaßen nach außen gestülpt. Ein Camouflage-Sichtschutz mit Gucklöchern, sog. „Sehkammern“ verhindert die Sicht in die Galerie und erlaubt lediglich Blicke auf Innenraumprojektionen und Kunstvideos, die neugierig auf das künstlerische Potenzial machen. Die Rolle des üblichen Betrachters wird verändert: anstelle eines Ausstellungspublikums haben wir es nun mit einem Publikum von Flaneuren und Voyeuren zu tun. Damit verweisen wir nicht nur auf die veränderte Rolle des Betrachters und der Ausstellung, sondern auch auf den Gegenstand der Ausstellung.

Sehkammern

In vier Sehkammern werden die Künste – mit Bild-, Video- und Textmaterialien aus Kunst-Projekten der GEDOK Karlsruhe – in ihren vier Dimensionen mit digitalen Mitteln dargestellt.

Zwei weitere Sehkammern reflektieren Aspekte und Bedingungen für Kunst und deren Rezeption unter Verwendung analoger Mittel der Beobachtung:

Die eine Kammer fokussiert die dialektische Mehrdimensionalität der Künste – mit Bild-, Video- und Textmaterialien aus dem Kunst-Projekt „Sechs Neue“ der GEDOK Karlsruhe – während die andere Kammer die transzendentalen Bedingungen für Kunst unter Verwendung analoger Techniken der Beobachtung in den Fokus nimmt.

Sehkammer 1-D: Schriften, Notationen und Instrumente
Sehkammern 2-D und 3-D: Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Fotografie / Medienkunst
Sehkammern 4-D: Medienkunst, Musik
Sehkammer „sechs neue“
Sehkammer „With Distance | H Auszeit“

CREDITS
Konzept: Astrid Hansen, Annette Hünnekens, Sabine Schäfer, Birgit Spahlinger
Kuratorinnen Sehkammer 1-D bis 4-D: Annette und Sophia Hünnekens, Sabine Schäfer
Videoproduktion: Astrid Hansen, Sophia Hünnekens, Birgit Spahlinger
Technik: Jean-Michel Dejasmin, Johannes Thimm, Naoko Okamoto, Sebastian Nagel, Christof Zimmermann, Fa. ICON
Organisation: Sabine Schäfer, Vanessa Schwill (Assistenz)
Weitere Credits: siehe Projektseite auf www.gedok-karlsruhe.de
PROJEKTLEITUNG
Künstlerinnen des Fachbereichs Fotografie/Medienkunst; Gast: Sophia Hünnekens
Astrid Hansen, Künstlerin, stellvertretende Fachbeirätin, www.astridhansen.eu
Ina Annette Hünnekens, Künstlerin, Medienkunstwissenschaftlerin, Kuratorin, www.nplus1.weebly.com
Sophia Hünnekens, angehende Studentin der Fachhochschule für Fotografie München
Sabine Schäfer, Künstlerin, stellvertretende Fachbeirätin, www.sabineschaefer.de
Birgit Spahlinger, Künstlerin, vorsitzende Fachbeirätin, www.b-spahlinger.de

 

Gefördert von:

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg
Kulturamt, Kulturbüro der Stadt Karlsruhe

Technischer Support, mit freundlicher Unterstützung:

Fa. ICON, Messe- und Ausstellungsdesign

 


7.02. – 8.03.2020 Kunstwochen für Klimaschutz

im Künstlerinnenforum GEDOK Karlsruhe als Ausstellungs- und Aktionsraum

sowie im städtischen und medialen Raum

für das Ida Dehmel-Jubiläumsjahr der Bundes-GEDOK 2020

unter dem Bundes-GEDOK Motto „Künstlerinnen für die Zukunft“

veranstaltet von der GEDOK Karlsruhe

in Kooperation mit der Klimakampagne der Stadt Karlsruhe

Ausstellung und mediale Präsentationen im GEDOK-Forum, Konzert,

Installation im städtischen Raum, Lesung, Vorträge,

Nachhaltigkeitsspaziergang, Kinobesuch.

Projektleitung, Konzept, kuratorische Arbeit:

Sabine Schäfer, Dorothee Schabert, Katalin Moldvay (Ko-Kuratorin Ausstellung)

PDF Programmbroschüre

PROGRAMM

Eröffnung der Kunstwochen: Fr. 7.2., 19 Uhr

Begrüßung und Einführung: Dorothee Schabert und Sabine Schäfer

Grußwort: , Umweltamt der Stadt Karlsruhe

Musikalische Beiträge: Eszter Hernadi, Klarinette

Dauer: Fr. 7.2. bis So. 8.3.

Öffnungszeiten GEDOK Forum: Mi – So 15-19 h

Weitere Öffnungszeiten, Termine und Veranstaltungsorte für das Veranstaltungsprogramm siehe Liste am Ende dieser Pressemitteilung

Finissage am Internationalen Frauentag: 8.3., 11-15 h

Würdigung: Bettina Lisbach, Bürgermeisterin

Rückblick und Ausblick: Sabine Schäfer und Dorothee Schabert

Lesung: Vera Morelli Literatinnen im „Dritten Reich“ – gegen geistige Umweltverschmutzung im Nazi-Faschismus

Veganes Brunch-Buffet

Den Veranstaltungsüberblick finden Sie unten stehend.

Ausstellungs- / Veranstaltungsort:

GEDOK Künstlerinnenforum, Markgrafenstr.14 (Ecke Fritz-Erler-Str.), 76131 Karlsruhe

und weitere Veranstaltungsorte der Partner des Begleitprogramms

Eintritt frei

Kunstwochen für Klimaschutz

Artensterben. Klimawandel. Wir wollen nicht mit hilflosem Entsetzen zusehen. Doch was kann Kunst bewirken gegen die Vergiftung unserer Böden, gegen den Schadstoffausstoß eines fehlgeleiteten Verkehrs, gegen die Plünderung der Ressourcen unseres Planeten. Gegen Profitdenken in althergebrachter Manier. Für eine Wende weg von bequemer Gewohnheit zu Achtsamkeit gegenüber Umwelt und Mitmenschen?

Kunst spricht Verstand und Emotion gleichermaßen an. Kunst kann Betroffenheit erzeugen, wo Argumente verhallen. Kunst kann konkret machen, was Wissenschaftler theoretisch erkennen und darlegen. Achtsamkeit setzt Wahrnehmung voraus. Und nur was wir wahrnehmen, werden wir schätzen; nur was wir lieben, werden wir schützen. Kunst nimmt wahr und lässt wahrnehmen. Sensibel, genau. Mit immer neuen Sichtweisen löst Kunst Farben, Formen, Klänge, Worte aus ihrem gewohnten Kontext und erschafft neue unvermutete Zusammenhänge und Bezüge. Sie führt ungeahnte Szenarien vor, die in den Dingen schlummern, sofern wir nur unsere Vorstellungskraft bemühen. Sie zeigt damit, dass unsere Umwelt beeinflussbar ist und veränderbar. So macht Kunst kritische Anmerkungen. So gelingen durchaus politische Interventionen. Plastikmüll zur Skulptur drapiert; Pflanzen im Kerker städtischer Gitter; Vogelstimmen vom Verkehrslärm übertönt; Inseln stillen Hörens im Getöse der Stadt.

Zu unseren „Kunstwochen für Klimaschutz“ tragen Viele bei. Bildende Künstlerinnen, Literatinnen, Musikerinnen, Künstlerinnen der angewandten und der darstellenden Kunst. Wir kooperieren mit dem Umweltamt der Stadt Karlsruhe und etlichen lokalen Umweltinitiativen, die Begleitveranstaltungen beisteuern.

Sabine Schäfer, Dorothee Schabert, Projekteiterinnen

 

Veranstaltungsüberblick:

Fr. 7.2 – Fr. 21.2, 8.00 – 18.00

Foyer des Rathauses am Marktplatz, Karl-Friedrich-Str.10, 76133 Karlsruhe

„Hör-Gelegenheit“ Hör-Liege mit Soundscapes

Fr. 7.2.2020, 19.00, GEDOK-Forum

Vernissage und Eröffnung der Kunstwoche

Sa 8.2. – So 8.3., Mi – So, 15.00 – 19.00, GEDOK-Forum

Ausstellung „Wahr-nehmungen“

Sa 8.2.– So 8.3., Mi – So, 15.00 – 22.00, GEDOK-Forum

Video-Projektionen von Kunstprojekten und Schlosslichtspiele-Film „Our Only Blue One“

„Außenwirkung“ – Mediale Präsentation

Di 11.2., 18.00, GEDOK-Forum

Vortrag Dr. Joachim Nitsch: Auswirkungen des Klimawandels – Aufgaben für Politik und Bürger

Sa 15.2., 15.00 Treffpunkt: Haltestelle Schloss Gottesaue

Nachhaltigkeitsspaziergang mit ITAS und stattreisen e.V.

Di 18.2., 18.00, GEDOK-Forum

Vortrag Dr. Manfred Verhaagh/Sabine Schäfer: Vom kunstvollen Klang der Schrecken

Biologische Präsentation und Klangkunst

Do 20.2., 19.00, Weltladen, Kronenstr. 21, 76133 Karlsruhe

Vortrag Ingeborg Punjiula M.A.: Was hat denn der faire Handel mit Klimaschutz zu tun?

So 23.2., 11.00, GEDOK-Forum

Lesung Karin Bruder, Franziska Joachim, Sabine Stern, musikalisch begleitet von Rita Huber-Süß

Gedanken zum Klima, Umwelt und den Elementen 

Di 25.2. – Do 5.3., Di – Do, 14.00 – 18.00, Zukunftsraum, Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe

„Hör-Gelegenheiten“ Hör-Liege mit Soundscapes

Mi 26.2. – So 1.3., GEDOK-Forum

Gastwoche der Hochschule der Künste Bern (HKB)

Mi 26.2., 18.00, GEDOK-Forum

Vortrag Prof. Dr. Teresa Carrasco: Bioakustik, Komposition, Klanggestaltung

Sa 29.2., 19.00, Musen-Tempel, Hardtstr. 37a, 76185 Karlsruhe

Konzert „Klima-Musiken“, darin: Performance TanzTheater Gabriela Lang

Di 3.3. 18.00, GEDOK-Forum

Vortrag Prof. em. Dr. Götz Großklaus: Zur Geschichte der Natur-Wahrnehmung in Literatur und Malerei

Mi 4.3 18.00, Vortragsraum/Exotenhaus, Zugang über Ettlinger Str. 4a, 76137 Karlsruhe

Vortrag Dr. Clemens Becker: Der Zoo als Artenschutzzentrum: So unterstützen wir Projekte weltweit

Do 5.3 18.30, Kino Schauburg, Marienstr.16, 76137 Karlsruhe

Filmabend „2040 – Wir retten die Welt!“

Ab 17.30, Parcours und Büchertisch mit Infos zur städtischen Klimakampagne

So 8.3 11.00 – 15.00, GEDOK-Forum

Finissage am Internationalen Frauentag mit veganem Brunch-Buffet

Mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe, der Sparkasse Karlsruhe und der Stadtwerke Karlsruhe

 

Weitere Informationen auf www.gedok-karlsruhe.de/kunstwochen-klimaschutz


29.01. – 14.02.2020 Weltenwanderung

Sparkasse Karlsruhe, Filiale Ettlingen Marktplatz

Medienkunst – Einzelausstellung Sabine Schäfer

 

Weltenwanderung

Kunst – Natur – Wissenschaft

Eintauchen in den Mikro- und Makrokosmos der Natur

Mit Medienkunst von Sabine Schäfer Studio <SA/JO>

Sabine Schäfer: Interaktive Druckgrafiken mit Audio QR-Code

Sabine Schäfer: Interaktive Druckgrafiken mit Audio QR-Code

Eröffnung: Mi, 29.01.2020, 18.30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)

Öffnungszeiten: Mo –Fr 9 – 18 Uhr

Begrüßung: Thomas Zolk, stv. Regionaldirektor Süd

Einführung: Simone Maria Dietz, Kunsthistorikerin

Musikalische Umrahmung: komponierte Klang-Mikrokopien von Sabine Schäfer

Ausklang mit Bewirtung

Einladungskarte

Vor allem Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen von Kleinstlebewesen und Satelliten-Aufnahmen der Sonne sind die bildnerischen Grundlagen für die Arbeiten der Künstlerin Sabine Schäfer. In ihren interaktiven Druckgrafiken und Installationen nutzt sie den QR-Code in Form eines Schmetterlings als bildgebendes Element. Der Code ist aber auch gleichzeitig ein Zugang zu den „dahinter liegenden“ Audio-Kompositionen.

Das Scannen des QR-Codes führt zu einer Abspielseite und der Betrachter hört kunstvoll komponierte Klang-Mikroskopien von Insekten-, Vogel- und Amphibien-Stimmen. Jedes Bild besitzt eine eigene Klang-Sphäre, die der Betrachter über seinen Kopfhörer am Smartphone hören kann.

So zeigt sich in den Arbeiten von Sabine Schäfer, wie Verknüpfungen in unterschiedlichen Dimensionen ein unsere Zeit prägendes synästhetisches Erleben analoger Welt und digitaler Realität hervorbringen. Dies berührt gleichzeitig grundlegende Prinzipien und Elemente von Kommunikation als Prozesse des Lebens.“ (Dr. Annette Hünnekens)

In der Ausstellung werden Tierexponate des Naturkundemuseums Karlsruhe (SMNK) gezeigt, deren Stimmen die Künstlerin für ihre Kompositionen verwendet.

 

Mit freundlicher Unterstützung

Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe (SMNK)

Fa. ICON Messe- und Ausstellungsdesign


7.02.-8.03.2020 Kunstwochen für Klimaschutz

Sabine Schäfer

MicroSonic Brightness, 2019

Insekten – Die globalen Ureinwohner

Installation mit Klang-Kompositionen, Insekten-Präparaten und Texten von Sabine Stern

in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Karlsruhe (SMNK)

Tierexponate aus: Insekten – Die globalen Ureinwohner, 2019

Schallüberträger auf dem Schaufenster aus: Insekten – Die globalen Ureinwohner, 2019

Insekten existieren seit Jahrmillionen auf unserer Erde, darunter die große Familie der (Heu-)Schrecken, deren Arten weltweit verbreitet sind. Über Kulturen und Kontinente hinweg kennt man das Zirpen quasi als eine transkulturelle Sprache. Durch Dehnen des Klangs wird der Klang-Mikrokosmos des Zirpens hörbar. Die komponierten Klang-Mikroskopien werden durch Schallüberträger, sogenannte Transducer, die am Galerie-Schaufenster kleben, über die Glasscheibe auf der Straße als auch im Galerieraum hörbar.

Ein Tierexponate-Schaukasten des Naturkundemuseums zeigt (Heu-)Schrecken, deren Klang-Mikrokosmos auf der Glasscheibe zu hören ist.

Eigene Texte von Sabine Stern kontextualisieren das Ensemble und sind über QR-Codes an der Installation zu hören.

Weitere Informationen

PDF-Broschüre „Kunstwochen für Klimaschutz“

www.gedok-karlsruhe.de/kunstwochen-klimaschutz


5.10. – 19.10.2019, in focus. Art – Science – Nature

Nottingham Central Library
50-jährige Städtepartnerschaft Karlsruhe – Nottingham
Medienkunst, Fotografie – Gruppenausstellung
Astrid Hansen, Birgit Spahlinger, Sabine Schäfer

© Photo: Astrid Hansen, Birgit Spahlinger, Sabine Schäfer

One of the most effective and revolutionary techniques concerning reduction and concentration is to focus on the world of things as a source material, in order to penetrate to the essence of things and ultimately bring about a profusion of new creations. Employing consistent focussing, art has always opened the door to perceptions of transhuman existences, and generated an aesthetics of hybrids that today frequently pursues a rhizomatic logic and algorithmic form.

The most consistent result of the mechanization of our apparatus of perception is probably the reduction to the digital state of being / non-being.

Three artistic approaches make reference to this by varying the viewer’s perspective and scaling it, between technological apparatus and sensory organ, into the object. The artwork assumes the role of transmitter, leading the apparatus, and distilling the potentials of transhuman formation back into the human realm of the perceivable, leaving faint notions of the grandeur of universal being and its manifold subtexts.

It is in such a spirit that Astrid Hansen, Birgit Spahlinger and Sabine Schäfer not only penetrate a sort of ‘ground’ through their own media-based focussing, but also create reasons for information, perception and existence.

 

Dr. Annette Hünnekens


23.06. – 14.07.2019, in focus

Künstlerinnenforum GEDOK Karlsruhe
23.06. – 14.07.2019

Astrid Hansen, Birgit Spahlinger, Sabine Schäfer
in focus. Art – Science – Nature
Drei unterschiedliche Positionen der zeitgenössischen Medienkunst und Fotografie
Eröffnung 22.06.2019, 20 Uhr

© Bild: Astrid Hansen, Birgit Spahlinger, Sabine Schäfer

Einladungskarte
„in focus“ GEDOK Forum Karlsruhe, 22.06.-14.07.2019, Photo: Anna-Maria Letsch

Eine der effektivsten und revolutionärsten Techniken der Reduktion und Konzentration ist die Fokussierung auf die Dingwelt als Ausgangsmaterial, um zum Wesen der Dinge vorzudringen und schließlich vielerlei Neuschöpfungen hervorzubringen. Anhand konsequenten Fokussierens hat die Kunst seit jeher die Pforten der Wahrnehmung für transhumanes Sein geöffnet und eine Ästhetik des Hybriden generiert, die gegenwärtig häufig einer rhizomatischen Logik und einer algorithmischen Form folgt.

Das konsequenteste Ergebnis der Technisierung unseres Wahrnehmungsapparates ist wohl die Reduktion auf eine Sein/ Nicht-Sein Situation des Digitalen.

Drei künstlerische Positionen nehmen hierauf Bezug, indem sie den Betrachterstandpunkt variieren und ihn zwischen technischem Apparat und sensuellem Organ bis in das Objekt hinein skalieren. Das Kunstwerk übernimmt dabei die Rolle des Transmitters, es führt die Apparaturen, Destillate und transhumanen Formationspotentiale in den menschlichen Bereich des Wahrnehmbaren zurück und hinterlässt dabei eine leise Ahnung der Erhabenheit universalen Seins und seiner vielfältigen Subtexte.

In diesem Sinne dringen Astrid Hansen, Birgit Spahlinger und Sabine Schäfer durch eine je eigene Weise medialen Fokussierens nicht nur zu einer Art ‚Grund‘ vor, sondern sie kreieren Begründungen von Information, Wahrnehmung und Existenz.

Dr. Annette Hünnekens

 

Vernissage:
Sa. 22.06. 20 Uhr
Einführung:
Dr. Annette Hünnekens, Medienkunstwissenschaftlerin
Einführungsrede

Musikalisches Rahmenprogramm:
EndoMikroSonoSkopische Klangkompositionen von Sabine Schäfer
Öffnungszeiten:
Mi. – Fr. 17 – 19 Uhr. Sa. + So. 14 – 16 Uhr

Finissage
14.07.2019, 16 Uhr / die Künstlerinnen werden anwesend sein.

Ausstellungsort:
GEDOK Künstlerinnenforum Karlsruhe
Markgrafenstr.14, 76131 Karlsruhe
www.gedok-karlsruhe.de


26.05. – 07.07.2019, Westbesuch

Galerie KUNSTFLÜGEL Rangsdorf
26.05. – 7. 07. 2019
Westbesuch
Eröffnung 26.05.2019, 15 Uhr

WESTBESUCH
Zu Gast: Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe
26. Mai – 7. Juli 2019
Galerie KUNSTFLÜGEL der GEDOK Brandenburg
Seebadallee 45
15834 Rangsdorf
kunstfluegel@t-online.de
www.gedok-brandenburg.de
Do–So 14–18 Uhr I Mo–Mi geschlossen
http://www.gedok-brandenburg.de/99.html

Einladung


08.03.2019 – 08.06.2019 Leuchtender KLANG – Klingendes LICHT

Der Komponist und Medienkünstler Joachim Krebs (1952-2013)
Badische Landesbibliothek Karlsruhe (BLB)
Ausstellung und Begleitprogramm
Kurator*innen: Sabine Schäfer, Stefanie Steiner-Grage, Markus Stange (Begleitprogramm)

Mehr zur Ausstellung
Virtueller Ausstellungskatalog
Mehr zum Begleitprogramm

14.5.2019 BLB, 17.00 Uhr Konzert und Führung
16.5.2019 Gesprächskonzert
24.5.2019 ZKM Karlsruhe, Konzert
25.05.2019 BLB, Führung
7.06.2019 BLB, Konzert

8.03.2019- 08.06.2019 Interaktive Installation „SCALED“
Mehr zur Ausstellung der interaktiven Installation SCALED
Dokumentation

 


Publikation „WHY KNOT? Rhizome – Connection – Icon”

Dokumentation zur gleichnamigen Ausstellung
Texte von Dr. Götz Großklaus, Dr. Annette Hünnekens und beteiligten Künstler*innen
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