{"id":795,"date":"2016-08-21T13:48:36","date_gmt":"2016-08-21T13:48:36","guid":{"rendered":"http:\/\/sabineschaefer.de\/?page_id=795"},"modified":"2022-12-07T08:21:49","modified_gmt":"2022-12-07T08:21:49","slug":"das-raumklangobjekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sabineschaefer.de\/?p=795&lang=de","title":{"rendered":"Das RaumklangObjekt"},"content":{"rendered":"<p>Charakteristisch f\u00fcr das RaumklangObjekt ist eine zweidimensionale Anordnung der Lautsprecher, die in eine Richtung abstrahlen. Hierdurch ergibt sich vor dem jeweiligen Objekt eine optimale Rezeptionszone, in der sich der Besucher dem Objekt n\u00e4hern bzw. von dem er sich entfernen kann. Zumeist sind die RaumklangObjekte deshalb auch an einer Wand entlang positioniert.<\/p>\n<div id=\"attachment_799\" style=\"width: 211px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/sabineschaefer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rko_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-799\" class=\"wp-image-799 size-medium\" src=\"https:\/\/sabineschaefer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rko_1-201x300.jpg\" alt=\"Abbildung 1: &quot;Sonic Lines&quot;\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/sabineschaefer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rko_1-201x300.jpg 201w, https:\/\/sabineschaefer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rko_1.jpg 290w\" sizes=\"(max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-799\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: &#8222;Sonic Lines&#8220;<\/p><\/div>\n<p>Die Abbildung 1 zeigt das RaumklangObjekt &#8222;Sonic Lines&#8220;, ein Auftragswerk der Nuova Consonanza Rom 1998. Die zweidimensionale Lautsprecheranordnung ist in Form einer achtgliedrigen Linie entlang der Mamorwand im Foyer des Goethe-Instituts in Rom plaziert. Der Lautsprecheraufbau des RaumklangObjekts ist inspiriert durch die spezifischen Dimensionen der architektonischen Raums. Deutlich erfahrbare &#8222;Linien-Kl\u00e4nge&#8220; (in Form von rollenden Kugelmotiven) werden durch Wasserkl\u00e4nge kontrapunktiert, die &#8211; in sich fluktuierend bewegt &#8211; den fl\u00fcssigen, nicht konsistenten Zustand der achtkanaligen RaumklangKomposition repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_365\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/sabineschaefer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hoerbild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-365\" class=\"wp-image-365 size-medium\" src=\"https:\/\/sabineschaefer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hoerbild-300x238.jpg\" alt=\"Abbildung 2: &quot;H\u00f6rbild&quot;\" width=\"300\" height=\"238\" srcset=\"https:\/\/sabineschaefer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hoerbild-300x238.jpg 300w, https:\/\/sabineschaefer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/hoerbild.jpg 580w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-365\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 2: &#8222;H\u00f6rbild&#8220;<\/p><\/div>\n<p>Die Abbildung 2 zeigt das RaumklangObjekt &#8222;H\u00f6rbild&#8220;. Das elfgliedrige Lautsprecherensemble ist in einer monochromen, blauen Klangwand eingelassen, wodurch ein tafelbild\u00e4hnliches Objekt entsteht.<br \/>Die Lautsprechermatrix des H\u00f6rbildes bildet die Form eines Unendlichkeitszeichens. Aber nicht nur auf der Bahn der unendlichen Schleife bewegt sich der Klang, vielmehr wird das Lautsprechertableau zu einem Territorium, einem Gef\u00fcge f\u00fcr Kl\u00e4nge, die sich auf diesem ausbreiten, verdichten, verfl\u00fcchtigen und wieder konsistent werden.<br \/>Das RaumklangObjekt entstand im Auftrag des Siemens Arts Program M\u00fcnchen und wurde bei den Berliner Festwochen 1995 mit den 11-kanaligen RaumklangKompositionen &#8222;Tableau I-III&#8220; zum erstenmal pr\u00e4sentiert. Weitere Werke wurden f\u00fcr die erste Ausstellung der Klanggalerie des Sender Freies Berlin (SFB) und f\u00fcr die MusikTriennale K\u00f6ln, im Auftrag des Studio Akustische Kunst des WDR (Klaus Sch\u00f6ning) 1997 produziert.Die Abbildung 2 zeigt das RaumklangObjekt &#8222;H\u00f6rbild&#8220;. Das elfgliedrige Lautsprecherensemble ist in einer monochromen, blauen Klangwand eingelassen, wodurch ein tafelbild\u00e4hnliches Objekt entsteht.<br \/>Die Lautsprechermatrix des H\u00f6rbildes bildet die Form eines Unendlichkeitszeichens. Aber nicht nur auf der Bahn der unendlichen Schleife bewegt sich der Klang, vielmehr wird das Lautsprechertableau zu einem Territorium, einem Gef\u00fcge f\u00fcr Kl\u00e4nge, die sich auf diesem ausbreiten, verdichten, verfl\u00fcchtigen und wieder konsistent werden.<br \/>Das RaumklangObjekt entstand im Auftrag des Siemens Arts Program M\u00fcnchen und wurde bei den Berliner Festwochen 1995 mit den 11-kanaligen RaumklangKompositionen &#8222;Tableau I-III&#8220; zum erstenmal pr\u00e4sentiert. Weitere Werke wurden f\u00fcr die erste Ausstellung der Klanggalerie des Sender Freies Berlin (SFB) und f\u00fcr die MusikTriennale K\u00f6ln, im Auftrag des Studio Akustische Kunst des WDR (Klaus Sch\u00f6ning) 1997 produziert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Charakteristisch f\u00fcr das RaumklangObjekt ist eine zweidimensionale Anordnung der Lautsprecher, die in eine Richtung abstrahlen. 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